Bettina Schnider

MA Englisch und Geschichte (i.A.)

Tutor Bettina Schnider

Bettina Schnider ist schon seit ihrere Zeit als Gymischülerin Nachhilfelehrerin. Ihr Ziel ist in jeder Unterrichtseinheit, für den Schüler oder die Schülerin den passenden Erklärungsansatz zu finden.

"Es gibt für mich wenige Tätigkeiten, die mir so viel Freude bereiten wie das Unterrichten. Ich habe während meiner Schulzeit festgestellt, dass das Verständnis in gewissen Fächern sehr vom Erklärungsansatz der Lehrperson abhängt. Dabei können Lerhperson und Schüler*in jedoch auch völlig aneinander vorbeireden. Und dann sieht man als Schüler*in oft vor lauter Bäume den Wald nicht mehr. Meine Aufgabe in der Nachhilfe ist es, das Chaos zu entwirren, einfache, verständliche Erklärungen zu geben und diese zusammen mit dem Schüler oder der Schülerin in die Praxis umzusetzen. Für Lehrperson und Schüler*in zugleich ist der Moment, wenn der Groschen fällt, wohl immer ein Highlight."

Unterrichtet in den Fächern

Englisch
Englisch ist mein Studiumsfach und eine grosse Leidenschaft von mir. Ich unterrichte dieses Fach von der Primarstufe bis zu Studium-Niveau.
Deutsch
Als Historikerin (und Tochter einer Deutschlehrerin) weiss ich, dass Grammatik, Rechtschreibung und ein verständlicher Schreibstil unheimlich wichtig sind. Ich unterrichte dieses Fach bis zur Gymnasialstufe.
Mathematik
Mathematik unterrichte ich schon seit einigen Jahren bis zur Sekundarstufe.
Französisch
Französisch wäre um ein Haar mein Studiumsfach geworden. Es war immer eines meiner Lieblingsfächer im Gymnasium und bereits als Schülerin habe ich darin Nachhilfeunterricht gegeben. Ich unterrichte Französisch bis zur Gymnasialstufe.

Lehr- und Arbeitserfahrungen

2016 -2020
Nachhilfelehrerin bei LernOase Schweiz GmbH. Ich unterrichtete Einzellektionen sowie Gymi- und BMS-Vorbereitungskurse
2019, Januar bis Juni
Praktikantin an der Milwaukee German Immersion School, einer Immersionsschule in den Vereinigten Staaten.
2016-2018
Mentorin im Projekt Future Kids der Asylorganisation Zürich, Wöchentliches Lernmentoring mit einem Primarschüler
seit 2010
Arbeit als private Nachhilfelehrerin bis zur Gymnasialstufe

Ausbildung

2019
Sechsmonatiges Praktikum an der Milwaukee German Immersion School, Weiterbildung im Bereich der Unterrichtführung sowie Vertiefungskurs "Language Education in the United States", bestanden mit Note "A"
seit 2018
MA Englisch und Geschichte (i.A.)
2015-2018
BA in Englisch und Geschichte, Note 5.5
2006-2012
Gymnasium mit Schwerpunktsfach Altgriechisch, Kantonsschule Rychenberg, Winterthur

Interview

with Bettina Schnider

Was fasziniert dich besonders am Unterrichten von Sprachen?

Meine Faszination für Sprachen begann im Gymnasium. Durch das Fach Latein (und später Altgriechisch) habe ich gelernt, dass hinter Wörtern und komischen Grammatikregeln ein System steckt. Und wenn man dieses System versteht, dann wird das Lernen einer neuen Sprache viel einfacher. Das war eine wichtige Erkenntnis für mich, denn in der Primarschule hatte ich zu Beginn meine liebe Mühe mit Französischwörtern und Sätzchen. Diese Faszination für das System hinter den Sätzchen, Wörtern und Grammatikregeln hat mich in meiner ganzen Schulzeit motiviert. Und sie war mitentscheiden dafür, das Studiumsfach Englisch auszuwählen.

Wie gestaltest du deine Freizeit?

Ich mache sehr gerne Sport und brauche meine tägliche Dosis Bewegung. Sei es ein Fitnessprogramm mit einem Youtube-Video, ein Spaziergang im Wald oder eine Runde auf der Skipiste im Winter. Wenn ich entspannen möchte, lese ich gerne ein Buch oder höre spannende Podcast. Vor allem sogenannte "True-Crime"-Podcasts haben es mir angetan.

Was zeichnet in deinen Augen einen guten Coach aus?

Ein guter Coach schafft es, der Schülerin oder dem Schüler das Selbstvertrauen zu geben, auch schwierige und "komplizierte" Aufgaben lösen zu können. Ich bin davon überzeugt, dass jeder Schüler und jede Schülerin mit einem guten System schwierige Themen meistern kann. Die Aufgabe des Coaches ist, den richtigen Erklärungsansatz zu finden. Dabei gebe ich mir immer alle Mühe, mich auch von meinem eigenen System, so wie ich es halt gelernt habe und selber anwende, zu lösen. Denn es muss nicht für mich passen, sondern für meine Schülerin oder meinen Schüler. Wenn dann der Groschen fällt, kommt das Selbstvertrauen. Und das ist für Schüler*in und Lehrperson immer ein Highlight.

Was möchtest du deinen Schülerinnen und Schülern durch deinen Unterricht mit auf den Weg geben?

Für mich ist es das Grösste, wenn meine Schülerinnen und Schülern erleichtert und mit einem Lächeln auf der Lippe aus der Stunde gehen. Und mit einem Selbstvertrauen, dass sie Aufgaben nun selber lösen können. Oftmals erscheint ein Thema zu Beginn so kompliziert, es macht hinten und vorne keinen Sinn und man sieht vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Ordnung ist diese Verwirrung zu bringen, ist meine Aufgabe als Lehrerin. Ich möchte meinen Schüler*innen zeigen, dass man zwar nicht jedes Thema lieben muss, aber man es trotzdem meistern kann.

Worauf kommt es deiner Meinung nach beim Lernen für dein wichtigstes Unterrichtsfach an?

Das Lernen von modernen Fremdpsrachen wie Englisch sollte ja im Grund mehr sein als nur Voci und Grammatik. Doch ganz ohne geht es halt leider nicht. Deshalb ist es unheimlich wichtig, dass man Wörter oder neue Grammatikthemen im Unterricht in Konversationen oder Texte einbaut. So ist es als Schüler*in auch einfacher, die kleinen und feinen Nuancen der englischen Sprache zu verstehen. Denn im Englischen steckt der Teufel oft im Detail. Doch das Leben besteht glücklicherweise nicht nur aus Grammatik- und Vociprüfungen. Deshalb ist es zentral, dass man die Fremdsprachenkenntnisse auch im Alltag anwendet und vertieft. Indem man beispielsweise die Lieblingsserie auf Netflix auf Englisch (mit englischen Untertiteln) schaut oder in den Ferien im Ausland die Bestellung im Restaurant selber auf Englisch aufgibt.