Adina Kuhn

BA Französisch & Publizistik (i.A.)

Nachhilfelehrerin Adina Kuhn

Seit 2010 gibt Adina Kuhn mit Leidenschaft Nachhilfeunterricht. Sie will Schülerinnen und Schüler dort abholen, wo sie gerade stehen. Durch ihre motivierende Art zu unterrichten, reisst sie Schülerinnen und Schüler immer wieder mit und begeistert sie sogar für Fächer, mit denen sie ansonsten nichts anfangen können.

„Schon in meiner eigenen Schulzeit habe ich gerne erklärt und zusammen mit anderen gelernt. Schon damals habe ich neben der Nachhilfe diverse andere Nebenjobs ausprobiert – aber keiner davon erfüllte mich so wie das Unterrichten. Mir gefällt es einfach, gemeinsam und voneinander zu lernen. Bei meinem Studium vertiefe ich meine Kenntnisse in Deutsch und Französisch noch weiter und lasse auch beim Unterrichten von Schülerinnen und Schülern meine eigenen Lernerfahrungen einfliessen.“

Unterrichtet in den Fächern

Französisch
Französisch studiere ich im Hauptfach und unterstütze Schülerinnen und Schüler gerne bis zur Matura.
Deutsch
In meinem Studium der vergleichenden Literatur setze ich mich viel und gerne mit der deutschen Sprache auseinander. Ich unterrichte Deutsch bis zur Gymnasialstufe.
Englisch
Nach einem Sprachaufenthalt in Bournemouth habe ich das "Cambridge Advanced Certificate" gemacht. Damit unterrichte ich Englisch bis zur Sekundarstufe.
Mathematik
Mathematik unterrichte ich schon seit einigen Jahren auf Primarstufe und gebe Langgymi-Vorbereitungskurse.

Lehr- und Arbeitserfahrungen

seit 2017
Coach bei LearningCulture, Zürich
2016–2017
Nachhilfelehrerin beim Säntis Bildungsinstitut und Nachhilfezentrum Impuls
2010-2017
Arbeit als private Nachhilfelehrerin bis zur Gymnasialstufe

Ausbildung

2018
Austauschsemester an der Universität Neuchâtel
seit 2017
Weiterbildungen von LearningCulture: Einführungskurs, Bewegungs- und Denkspiele, Reflexion von schwierigen Unterrichtssituationen und Langzeitgymi-Vorbereitung in Deutsch und Mathematik
seit 2016
BA in Französisch, Publizistik und Vergleichenden Literaturwissenschaften, Universität Zürich (i.A.)
2011 - 2015
Gymnasium mit Schwerpunkt Latein, Kantonsschule Wil SG

Interview

mit Adina Kuhn

Was fasziniert dich besonders an deinen Unterrichtsfächern, die Sprachen?

Meine Begeisterung fürs Sprachenlernen entdeckte ich, als ich anfing Latein zu lernen. Unser Lehrer versuchte uns zu vermitteln, dass wir Wörter und Grammatik nicht einfach für Prüfungen lernen, sondern dass Latein die Mutter vieler Sprachen ist: Kennt man zum Beispiel den lateinischen Begriff „familia“ erkennt man auch das französische „famille“, das englische „family“ und viele mehr. Das faszinierte mich und ich begann Zusammenhänge zu erkennen. Das Tolle an Sprachen ist, dass sie uns Menschen verbinden: Ohne sie wäre unser Zusammenleben kaum vorstellbar. Nicht nur in der mehrsprachigen Schweiz können einem Fremdsprachen Türen öffnen.

Wie gestaltest du deine Freizeit?

Ich bin eine sehr aktive Person und brauche neben dem Unialltag einen Ausgleich. Ich bewege mich gerne in der Natur und im Sportverein. Unter anderem Velofahren, Bergsport und Pilates finde ich toll. Zur Entspannung höre ich gerne Musik oder lese.

Was zeichnet in deinen Augen einen guten Coach aus?

Ich finde es sehr wichtig, dass man die Wünsche und Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler miteinbezieht. Der Coach sollte für eine angenehme Lernatmosphäre sorgen, sodass sich der oder die Lernende stets traut nachzufragen, falls etwas unklar ist. Als Coach sollte man in einer Stunde absolut präsent sein und die Lektionen auch vor- und nachbereiten. So macht man positive Lernerfahrungen und erzielt langfristige Fortschritte.

Was möchtest du deinen Schülerinnen und Schülern durch deinen Unterricht mit auf den Weg geben?

Für mich ist es das Grösste, wenn ich Schülerinnen und Schülern Sicherheit und vielleicht sogar Begeisterung mitgeben kann. Ich möchte vermitteln, dass Lernen ein lebenslanger Prozess ist und man deshalb nie die Neugierde verlieren sollte. Deshalb höre ich es immer gerne, wenn eine Schülerin oder ein Schüler mit gutem Gefühl an eine Prüfung gehen konnte und ihr oder ihm bei einem Thema endlich ein Licht aufgegangen ist.

Worauf kommt es deiner Meinung nach beim Lernen für dein wichtigstes Unterrichtsfach an?

Beim Lernen einer Fremdsprache finde ich es wichtig, dass man sich nicht nur aufs Auswendiglernen für eine Prüfung konzentriert. Meine Erfahrung zeigt, dass die Freude für eine Sprache durch vernetztes Lernen geweckt wird. So möchte ich meinen Schülerinnen und Schülern auch vermitteln, wie ihnen verschiedene Lernstrategien zu nachhaltigem Fortschritt verhelfen.