Mirjam Egloff

Modedesignerin FHNW

Nachhilfelehrerin Mirjam Egloff

Mirja Egloff ist keine ausgebildete Lehrerin, aber das merkt man ihrem Unterricht nicht an. Während ihrer Studien und privat hat sie sich mit vielfältigen Themen beschäftigt – und viele Erfahrungen in der Nachhilfe gesammelt. Sie kann sich gut in Menschen einfühlen und versteht es, Schülerinnen und Schüler gleichzeitig zu fordern und zu motivieren.

"Auf der Suche nach einem interessanten Nebenjob durfte ich während dem Masterstudium meine erste Erfahrungen als Nachhilfelehrkraft machen. Schülerinnen und Schüler haben unterschiedliche Bedürfnisse. Bei allen konnte ich aber feststellen, dass sie gerne ohne Zeitdruck ihre Knackpunkte in Ruhe mit einer Fachperson beackern, so dass aus einer Hürde eine zu bewältigende Aufgabe wird. Gerne bin ich dabei ihr Coach."

Unterrichtet in den Fächern

Französisch
Ich unterrichte dieses Fach von Primarstufe bis Maturaniveau. C'est la langue géniale!
Deutsch
Deutsch ist meine Muttersprache. Ich möchte dazu animieren, unsere Schriftsprache mit Freude anzuwenden.
Englisch
Englisch ist allgegenwärtig: In der Popkultur, in der Politik und so weiter. Dadurch gibt es unzählige Möglichkeiten diese Sprache zeitgemäss zu vermitteln.

Lehr- und Arbeitserfahrungen

seit 2018
Designerin Sportswear
2016-2018
Lehrkraft Textiles Werken, stellvertretend
2016-2017
Workshopleiterin, interdisziplinärer Workshop zu Design und Kunstgeschichte
2012-2014
Designerin Sportswear

Ausbildung

2018
Fortbildung "Gehirngerechtes Lernen"
2014-2017
Master in Transdisziplinarität, Zürcher Hochschule der Künste
2006-2011
Bachelor in Modedesign, FHNW Hochschule für Gestaltung und Kunst

Interview

mit Mirjam Egloff

Was fasziniert dich besonders an deinem Unterrichtsfach Französisch?

Französisch ist für viele Schülerinnen und Schüler ein Knackpunkt auf dem Weg zu ihrem gewünschten Abschluss. Und eigentlich ist die Sprache nicht so schwer: Es gibt ein paar Regeln, die man verinnerlichen muss, und danach macht es richtig Spass.

Wie gestaltest du deine Freizeit?

Da ich mein Hobby, das Schneidern, zum Beruf gemacht habe, verschwimmt diese Grenze bei mir. Für mich bedeutet Freizeit deshalb, keinen fixen Abgabetermin vor mir zu haben und mich so beim Lesen und Gestalten treiben lassen zu können.

Was zeichnet in deinen Augen einen guten Coach aus?

Ein guter Coach beherrscht sein Fach, findet kreative und situativ angepasste Formen der Vermittlung und gibt der Schülerin oder dem Schüler eine hilfreiche Lernstruktur vor.

Was erwartest du von deinen Schülerinnen und Schülern?

Es ist zentral, dass sie den Coach als eine Unterstützung in ihrem Lernprozess sehen, sich jedoch beim Erreichen ihrer Ziele nicht nur auf ihn und die gemeinsamen Lektionen verlassen. Die Nachhilfe ist nur ein Teil ihrer Lernzeit. Der Coach ist auch dafür da, diese Haltung zu bestärken.

Welche didaktischen Techniken findest du besonders wirksam?

Ich bespreche immer zu Beginn der Lektion mit der Schülerin oder dem Schüler die Ziele für diese Lektion und beende sie mit einer kurzen Nachbesprechung, in der wir gemeinsam Aufgaben festlegen, die bis zum nächsten Mal erledigt werden. Eine gute Lektion enthält einen Mix aus Lernmethoden: Vom Regeln-Lernen über Übungen bis hin zu einem improvisierten Gespräch in der Fremdsprache.