Nadine Jirka

MA Germanistik, Kunstgeschichte, Allg. u. Vergleichende Literaturwissenschaft; BA Anglistik

Nachhilfelehrerin Nadine Jirka

Nadine Jirka ist Kunsthistorikerin mit akademischem Hintergrund in Germanistik und Anglistik. Ihr Unterricht ist geprägt von einem positiven Lernklima und dem wertschätzenden Umgang mit ihren Schüler*innen.

"Aus meiner eigenen Biografie weiss ich, wie wichtig individuelle Förderung sein kann. Auch schulisch starke Schüler*innen können im herkömmlichen Bildungssystem "durch die Maschen fallen" und nicht alle lernen auf die gleiche Art und im gleichen Tempo. Im Einzel- oder Kleingruppenunterricht ist es mir wichtig, gemeinsam mit meinen Schüler*innen eine positive Lernatmosphäre zu schaffen, in welcher jede*r Einzelne Gehör findet und den Unterricht mit gestärktem Selbstvertrauen verlassen kann."

Unterrichtet in den Fächern

Deutsch
Deutsch war mein Hauptfach im Studium und schon immer eine meiner Leidenschaften. Ich unterrichte dieses Fach auf allen Stufen.
Englisch
Gute Englischkenntnisse öffnen Türen zu mehr Wissen, zu verschiedenen Kulturen – auch zur Popkultur! – und in der Berufswelt. Ich habe Englisch bis zum Bachelorabschluss studiert und unterrichte das Fach von der Primarstufe bis zum Maturitätsniveau.

Lehr- und Arbeitserfahrungen

seit 2017
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Kunsthistorisches Institut, Universität Zürich
2018
Dozentin Fach Kunstgeschichte, Kunsthistorisches Institut, Universität Zürich
2010-2013
Lehrperson für Gymnasiumsvorbereitungskurse, Logos Lehrerteam
2009
Hausaufgabenhilfe, Primarstufe 1-6, Primarschule Wangen bei Olten

Ausbildung

seit 2019
Doktorandin im Doktoratsprogramm Gender Studies mit Schwerpunkt Kunstgeschichte
2013-2016
Master of Arts in Germanistik, Kunstgeschichte und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Universität Zürich
2008-2013
Bachelor of Arts in Germanistik und Anglistik, Universität Zürich

Interview

mit Nadine Jirka

Was fasziniert dich besonders am Unterrichten von Sprachen?

Sprachen bilden unsere gesellschaftlichen Realitäten und Normvorstellungen nicht bloss ab, sondern sie können auch Veränderungen herbeiführen, da sie unsere Wahrnehmungen und unser Denken – und damit schliesslich auch unser Handeln – massgeblich beeinflussen. Obwohl ich Deutsch als meine Muttersprache perfekt beherrsche, lerne ich immer wieder Neues dazu. Diese Flexibilität und der spielerische Umgang, den die Sprachen von uns verlangen, fasziniert mich.

Wie gestaltest du deine Freizeit?

Ich brauche viel Ruhe und Erholung und geniesse es deshalb in meiner Freizeit auch einfach mal faul auf dem Sofa zu sitzen und Serien zu schauen oder im Internet zu surfen. Als Kunsthistorikerin besuche ich aber natürlich auch gerne Museen und bilde mich auch in meiner Freizeit durch Lesen gerne weiter. Ich brenne für Themen wie Gender Studies, Queer Theory und Rassismuskritik.

Was zeichnet in deinen Augen einen guten Coach aus?

Eine gute Lehrperson hat ein Bewusstsein für individuelle Bedürfnisse und Voraussetzungen und begegnet den Lernenden stets mit Verständnis, Empathie, Respekt und Geduld. Kreativität und Anpassungsfähigkeit der Lehrperson sind eine Grundvoraussetzung für einen abwechslungsreichen und zugänglichen Unterricht.

Welche didaktischen Techniken findest du besonders wirksam?

Ein spannender (Sprach-)Unterricht ist abwechslungsreich und beinhaltet sowohl Phasen intensiver Einzelarbeit als auch Phasen experimenteller Lernarbeit, beispielsweise durch improvisierte Gespräche oder spielerische Gruppenarbeiten. Wichtig ist mir als Lehrperson dabei, dass den Schüler*innen die Lernziele zu jedem Zeitpunkt klar sind. Eine kurze (Selbst-)Reflexion am Ende jeder Unterrichtseinheit hilft sowohl mir als auch den Schüler*innen, Lernfortschritte einzuschätzen und Ziele festzulegen.

Was erwartest du von deinen Schülerinnen und Schülern?

Meine Schüler*innen sollen bestmöglich vom Privatunterricht profitieren können. Deshalb ist es wichtig, dass sie Mut haben, Fehler zu machen und ehrlich zu kommunizieren, wenn etwas noch nicht ganz klar ist. Nur so können wir den Lernprozess gemeinsam vorantreiben. Mit gegenseitigem Vertrauen und Respekt kommen wir gemeinsam ans Ziel!