Patrick Hegglin

BA Germanistik und Anglistik

Nachhilfelehrer Patrick Hegglin

Patrick Hegglin ist noch nicht lange Lehrer – aber beschäftigt sich dafür schon lange mit Worten. Er arbeitete zum Beispiel als Redaktor, Übersetzer und Lektor. Seit diesem Jahr unterrichtet er an verschiedenen Schulen.

"Ein gelungenes Lektorat erkennt und löst die Probleme eines Texts, hebt aber zugleich seine Stärken hervor. So sehe ich auch gelungenen Privatunterricht: als unterstützenden Blick von aussen, der immer auf die jeweiligen Bedürfnisse und Fähigkeiten ausgerichtet ist. Ich freue mich darauf, Ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten kennenzulernen."

Unterrichtet in den Fächern

Deutsch
Deutsch ist mein Spezialgebiet, von den theoretischen Grundlagen bis zur kreativen Anwendung. Ich unterrichte Deutsch bis Matura-Niveau.
Englisch
Bei Moby-Dick wird es auch für mich anstrengend. Alles darunter ist kein Problem. Ich unterrichte Englisch bis Matura-Niveau.

Lehr- und Arbeitserfahrungen

seit 2018
Kursleiter, LearningCulture
seit 2018
Kursleiter, SmartTalk
seit 2018
Co-Moderator, Autonome Schule Zürich
seit 2018
Lektor, edition bücherlese

Ausbildung

2017-2018
Volontariat Rotpunktverlag (Ausbildungsstelle)
2013-2017
BA-Studium Germanistik (Major 120) und Anglistik (Minor 60), Universität Bern

Interview

mit Patrick Hegglin

Was fasziniert dich besonders an deinem Unterrichtsfach Deutsch?

Sprache – vor allem die eigene Muttersprache – prägt jeden Aspekt unseres Lebens. Jedes Gespräch, jeder Chat, jeder Gedanke besteht aus Sprache. Sie bietet unendliche Möglichkeiten auf einem großen Spielfeld. Sich darau souverän zu bewegen ist nicht nur wichtig, sondern bereichert das ganze Leben.

Wie gestaltest du deine Freizeit?

"I read, much of the night, and go south in the winter." (T. S. Eliot) Abgesehen davon spiele ich manchmal schlecht Gitarre, weil es den Kopf abstellt, und neuerdings Dungeons & Dragons, weil es den Kopf umstellt.

Was zeichnet in deinen Augen einen guten Coach aus?

Natürlich Fachkompetenz, Zuverlässigkeit und eine respektvolle Art. Darüber hinaus viel Offenheit: gegenüber den Ansprüchen der Lernenden und gegenüber Kritik, Anregungen und neuen Ideen.

Was war die schönste Erfahrung, die du bisher als Coach gemacht hast?

Ich habe bisher vor allem Deutsch als Fremdsprache unterrichtet. Da mitzuerleben, wie bei den Lernenden aus Wörtern Sätze und aus Sätzen komplexe Texte werden, ist immer wieder toll. (Oder wenn das Ü anfängt, wie ein Ü zu klingen.)

Was möchtest du deinen Schülerinnen und Schülern durch deinen Unterricht mit auf den Weg geben?

Klar, manchmal muss man einfach eine Prüfung bestehen und dafür dieses elenden Genitivs mächtig werden. Man lernt aber nie nur für eine Prüfung, sondern immer vor allem für sich. Das sagen alle - und es stimmt. Für Sprachen stimmt es aber ein bisschen mehr.