Simone Baumann

Bachelor Germanistik und Geschichte, Master Deutsch als Zweitsprache (i.A.)

Nachhilfelehrerin Simone Baumann

Als Lehrerin für Sek I unterrichtete Simone Baumann Schüler*innen mit unterschiedlichsten schulischen Anforderungen. Sie ist Spezialistin darin, junge Menschen in ihren jeweiligen Lernprozessen zu fördern und zu stärken.

„Es bereitet mir grosse Freude, Lernende zu begleiten im Begreifen und Verstehen, im Üben, Lernen und Ausprobieren. Ich versuche das, was ich vermitteln will, als etwas Spannendes, Lebendiges zu zeigen und erlebbar zu machen. Dabei geht es mir immer auch um eine kritische und begründete Auseinandersetzung mit Inhalten, die Förderung der Lese- und Schreibkompetenz und bedachte Genauigkeit in Arbeit und Umgang.“

Unterrichtet in den Fächern

Deutsch
Deutsch ist mein Studienfach und ich unterrichte es auf allen Stufen.
Englisch
Seit meinem Austauschjahr in Neuseeland als Siebzehnjährige die Sprache, die mir nach Deutsch am nächsten ist. Ich unterrichte das Fach von der Primar- bis Sekundarstufe.
Geschichte

Lehr- und Arbeitserfahrungen

2013-2019
Klassenlehrperson für Sek I an einer Privatschule (Deutsch/ Englisch)
2014-2018
Berufsschulbegleitendes Lernen mit jungen Erwachsenen
2013
Lehrperson für Deutsch als Zweit-/ Fremdsprache (Integrationskurse für Kinder- und Jugendliche)
vor 2012
diverse Vikariate

Ausbildung

seit 2018
Masterstudiengang DaF/DaZ
2012
Bachelor in Deutscher Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Allgemeiner Geschichte (Universität Zürich)
2001
Matura Typus B (Kantonale Mittelschule Uri)

Interview

mit Simone Baumann

Was fasziniert dich besonders am Unterrichten von Deutsch?

Gemeinhin als „Deutsch“ bezeichnet, beschäftigt sich dieses Fach mit der Grundlage allen Denkens – der Sprache. Erst in Worte gefasst wird menschliches Erleben fassbar, können wir verstehen und uns verständlich machen, Unbekanntes in Vertrautes übersetzen und umgekehrt. Mein Unterrichtsfach erklärt das Instrument Sprache selbst zum Untersuchungsgegenstand und ermöglicht auf diese Weise, dass wir uns selbst als Teil unseres Nachdenkens begreifen lernen.

Wie gestaltest du deine Freizeit?

Freie Zeit lasse ich am liebsten erst einmal in Ruhe sich ausbreiten, bevor ich sie gestaltend fülle. Oft lädt sie mich dann von sich aus ein, auf einen Spaziergang am Fluss, zwischen die Zeilen eines Buches, an den Küchentisch einer Freundin, zum Besuch eines Konzerts, vor die Leinwand eines Kinosaals oder hinter den Schreibtisch, an die Arbeit an meinen Texten.

Was zeichnet in deinen Augen einen guten Coach aus?

Zunächst sollte ein Coach in der Lage sein, eine positive Lernatmosphäre zu schaffen. Dies erfordert Kompetenzen und Eigenschaften wie Empathie, Authentizität, Kreativität, Humor, Geduld, Durchsetzungsvermögen und Selbstreflexion. Gleichermassen relevant sind didaktisch-methodische Fähigkeiten sowie Fachwissen. Neugier und Offenheit gegenüber Menschen, Situationen, Fragestellungen und Denkweisen helfen dabei, Lernende dort abzuholen, wo sie sich mit ihren Kenntnissen und Einsichten gerade befinden.

Worauf kommt es deiner Meinung nach beim Lernen für dein wichtigstes Unterrichtsfach an?

Die Grammatik beschäftigt sich mit dem Bau, der Struktur von Sprache. In diesem Bereich des Fachs hilft deshalb die Bereitschaft, sich auf eine abstrakte Ebene einzulassen und systematisches Denken zu üben. Schriftlicher Ausdruck sowie Textverständnis sind darüber hinaus vor allem Übungssache. Es hilft also, wenn man viel und gerne liest und schreibt!

Was möchtest du deinen Schülerinnen und Schülern durch deinen Unterricht mit auf den Weg geben?

Am wichtigsten ist es mir, Lernen als etwas Positives erfahrbar zu machen. Das Entdecken eigener Interessen zu ermöglichen, die Freude an einer differenzierten Auseinandersetzung mit Sprache zu vermitteln, Neugier zu wecken und Selbstvertrauen zu stärken – dies sind ebenfalls wesentliche Orientierungspunkte meiner pädagogischen Arbeit.