Aida Patak
Bachelorstudentin Angewandte Psychologie
Aida ist nicht nur Psychologiestudentin, sondern auch eine talentierte Sprachkennerin mit einem Hintergrund in Angewandten Sprachen. Sie nutzt ihr umfangreiches Fachwissen aus beiden Bereichen, um einen Deutschunterricht zu gestalten, der sowohl abwechslungsreich als auch praxisnah ist.
Unterrichtet in den Fächern
Lehr- und Arbeitserfahrungen
Ausbildung
Interview
mit Aida Patak
Was fasziniert dich besonders an Sprachen?
Ich bin trilingual aufgewachsen, wodurch ich schon früh ein ausgeprägtes Flair für Sprachen entwickelt habe. Diese Begeisterung hat mich später auch dazu bewogen, Angewandte Sprachen zu studieren. Mich fasziniert besonders, wie Sprachen Menschen und Kulturen verbinden und neue Perspektiven eröffnen. Im Unterricht motiviert es mich sehr, Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, verlässliche Ausdrucksfähigkeiten zu entwickeln und sich klar und selbstbewusst auszudrücken.
Wie gestaltest du deine Freizeit?
In meiner Freizeit koche ich sehr gerne und probiere immer wieder neue Rezepte aus verschiedenen Kulturen aus. Das Lesen ist eine weitere Leidenschaft von mir. Vor allem die Werke von Stephen King und packende Krimis sorgen für Nervenkitzel und bieten einen spannenden Ausgleich zum Alltag. Besonders wichtig ist mir ausserdem die Zeit mit Freunden sowie mit meinen beiden Katzen Peach und Floyd, die viel Herzlichkeit und gute Laune in mein Leben bringen.
Was zeichnet in deinen Augen eine gute Lehrperson aus?
Für mich zeichnet sich eine gute Lehrperson dadurch aus, dass sie auf individuelle Bedürfnisse eingeht und Unsicherheiten ernst nimmt. Lernen gelingt am besten, wenn sich alle im Unterricht wohlfühlen und keine Angst haben, Fragen zu stellen oder Fehler zu machen. Gleichzeitig sind Humor und Abwechslung für mich zentral, um Motivation zu fördern und eine positive Lernatmosphäre zu schaffen.
Was möchtest du deinen Schülerinnen und Schülern durch deinen Unterricht mit auf den Weg geben?
Mir ist es wichtig, meinen Schülerinnen und Schülern möglichst viel Druck zu nehmen. Sie stehen oft vor einem neuen Lebensabschnitt, der zwar herausfordernd, aber auch spannend sein darf. Lernen sollte nicht nur mit Erwartungen und Leistung verbunden sein, sondern auch mit Neugier und Freude am Entdecken neuer Inhalte.
Was war die schönste Erfahrung, die du bisher als Lehrperson gemacht hast?
Eine besonders schöne Erfahrung war für mich die Arbeit mit einer Schülerin, die sich selbst als "nicht musikalisch" einschätzte. Wir arbeiteten intensiv am Erkennen von Intervallen auf dem Klavier, was ihr anfangs grosse Schwierigkeiten bereitete. Nach mehreren Übungseinheiten kam schliesslich der Moment, in dem sie die Zusammenhänge verstand und die Intervalle sicher heraushören konnte. Zu sehen, wie sich ihre Unsicherheit in Stolz und Selbstvertrauen verwandelte, war für mich unglaublich bereichernd.