Carla Schaller
B.A. HSG International Affairs (i.A.)
Als Studentin in International Affairs verfügt Carla über vielseitiges Fachwissen in Wirtschaft, Politik und quantitativen Methoden und bricht komplexe Themen auf ihre grundlegende Logik herunter.
Unterrichtet in den Fächern
Lehr- und Arbeitserfahrungen
Ausbildung
Interview
mit Carla Schaller
Was fasziniert dich besonders an deinem Unterrichtsfach Mathematik?
Mathematik war für mich immer ein Fach, für das ich gerne gelernt habe, weil es sehr logisch aufgebaut ist und Vieles plötzlich einfach erscheint, sobald man ein Thema einmal wirklich verstanden hat. Gleichzeitig fasziniert mich, wie vielseitig Mathematik als Werkzeug eingesetzt werden kann. Auch in meinem Studium begegnet sie mir immer wieder, etwa in der Mikro- und Makroökonomie oder in der Statistik, und hilft dabei, komplexe wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge greifbar zu machen.
Wie gestaltest du deine Freizeit?
In meiner Freizeit backe ich sehr gerne, besonders weil ich dabei kreativ sein und immer wieder neue Rezepte ausprobieren kann. Ausserdem bin ich ein grosser Serienfan und mag vor allem Science-Fiction, Dramen und Thriller, die gesellschaftskritische Themen aufgreifen und zum Nachdenken anregen. Vor Kurzem habe ich auch wieder begonnen, Klavier zu spielen, ein Hobby, das ich längere Zeit leider etwas vernachlässigt hatte und nun mit viel Freude wieder entdecke.
Was zeichnet in deinen Augen eine gute Lehrperson aus?
Eine gute Lehrperson erkennt, dass nicht alle Schüler/innen an derselben Stelle Schwierigkeiten haben und dass dieselbe Erklärung nicht für jeden funktioniert. Für mich bedeutet guter Unterricht deshalb, genau herauszufinden, wo eine Unsicherheit beginnt: Fehlt eine Grundlage, ist ein einzelner Schritt unklar oder braucht es einfach einen anderen Zugang zum Thema? Ich versuche deshalb, aufmerksam zuzuhören, gezielt nachzufragen und meine Erklärungen so lange anzupassen, bis ich merke, dass mein Gegenüber den Gedanken wirklich selbst nachvollziehen kann.
Worauf kommt es deiner Meinung nach beim Lernen für Mathematik an?
Beim Lernen von Mathematik kommt es für mich vor allem darauf an, ein solides Fundament zu schaffen, da neue Themen fast immer auf bereits Gelerntem aufbauen. Kleine Verständnislücken können sonst schnell dazu führen, dass spätere Inhalte unnötig schwierig erscheinen. Gleichzeitig reicht es nicht, einen Lösungsweg nur nachzuvollziehen. Es ist entscheidend, selbst Aufgaben zu lösen, Fehler zu machen und herauszufinden, an welcher Stelle die eigene Überlegung nicht funktioniert hat. Gerade diese Fehler sind oft besonders hilfreich, weil sie sehr genau zeigen, wo noch Unsicherheiten bestehen.
Was erwartest du von deinen Schülerinnen und Schülern?
Ich erwarte von meinen Schüler/innen vor allem Offenheit und die Bereitschaft, aktiv am eigenen Lernprozess mitzuwirken. Dazu gehört für mich auch, ehrlich zu sagen, wenn etwas nicht verstanden wurde, Fragen zu stellen und keine Angst davor zu haben, Fehler zu machen. Ich kann am besten unterstützen, wenn wir gemeinsam herausfinden, wo Schwierigkeiten liegen. Im Gegenzug ist es mir wichtig, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich niemand dafür unwohl fühlen muss, etwas noch nicht zu können.