Deborah Gelmi
BA UZH Fachwissenschaft Pädagogik und Psychologie (i.A)
Deborah unterstützt Lernende dabei, schulische Ziele mit Freude zu erreichen. Ob bei der Prüfungsvorbereitung oder in der Nachhilfe – sie kombiniert fachliches Wissen mit individueller Förderung, um das Selbstvertrauen zu stärken.
Unterrichtet in den Fächern
Lehr- und Arbeitserfahrungen
Ausbildung
Interview
mit Deborah Gelmi
Was fasziniert dich besonders am Unterrichtsfach Mathematik?
Sie ist wie ein Puzzle, bei dem jedes Teil seinen festen Platz hat, sobald man die Regeln versteht. Besonders spannend finde ich den Moment, wenn Schülerinnen und Schüler erkennen, dass Mathe kein abstraktes Monster ist, sondern ein Werkzeugkasten, mit dem man die Welt ordnen kann. Diese Begeisterung für Strukturen begleitet mich auch in meinem Studium an der UZH, wo ich erlebe, wie aus einfachen logischen Prinzipien komplexe Analysen entstehen.
Wie gestaltest du deine Freizeit?
Einen grossen Teil meiner Freizeit verbringe ich mit meiner Familie und unserem Hund Spike in der Natur. Diese kleinen Abenteuer sind der ideale Ausgleich, um den Kopf freizubekommen und mich auf das Wesentliche zu fokussieren. Wenn es ruhiger zugeht, lebe ich beim Häkeln meine kreative Seite aus und schätze dabei die Geduld und Präzision, die dieses Handwerk erfordert. Um vollkommen abzuschalten und neue Energie zu tanken, besuche ich leidenschaftlich gerne Konzerte, bei denen ich den Alltag für einen Moment "austanzen" und die Musik in vollen Zügen geniessen kann.
Was zeichnet in deinen Augen eine gute Lehrperson aus?
Eine gute Lehrperson zeichnet sich für mich primär dadurch aus, dass sie den Schülerinnen und Schülern auf Augenhöhe begegnet und eine Atmosphäre des gegenseitigen Respekts schafft. Erst in einem wertschätzenden Umfeld entsteht der nötige Raum für Geduld und eine positive Fehlerkultur, die für den Lernerfolg entscheidend ist. Mein Ziel ist es, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern durch eine optimistische Grundhaltung die Freude am Lernen zu wecken, damit die Jugendlichen ihre Herausforderungen motiviert und mit Selbstvertrauen angehen können.
Was möchtest du deinen Schülerinnen und Schülern durch deinen Unterricht mit auf den Weg geben?
Anknüpfend an mein Ziel, die Freude am Lernen zu wecken, möchte ich meinen Schülerinnen und Schülern vor allem das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten mitgeben. Sie sollen erfahren, dass Herausforderungen durch Struktur und Ausdauer bewältigbar sind und dass ein vermeintliches Scheitern lediglich ein wichtiger Zwischenschritt im Lernprozess ist. Mir ist es wichtig, dass sie den Unterricht mit dem Gefühl verlassen, nicht nur fachlich gewachsen zu sein, sondern auch die Werkzeuge und die Zuversicht gewonnen zu haben, um zukünftige Aufgaben selbstständig meistern zu können.
Was erwartest du von deinen Schülerinnen und Schülern?
Ich erwarte von meinen Schülerinnen und Schülern keine Perfektion, sondern die Bereitschaft, sich gemeinsam mit mir auf den Lernprozess einzulassen und Fragen offen zu stellen. Ein ehrlicher Umgang miteinander ist für mich die wichtigste Grundlage, damit wir gezielt an den individuellen Hürden arbeiten können. Wenn die Jugendlichen den Mut haben, Fehler als Chance zu sehen und aktiv mitzuwirken, schaffen wir die beste Basis für nachhaltige Fortschritte und neue Freude am Fach.