Dominik Müller
MA ETH Geschichte und Philosophie des Wissens
Dominik bringt langjährige Unterrichtserfahrung als Hilfsassistent und Tutor an der ETH und Universität Zürich mit. Es bereitet ihm Freude, komplexe Inhalte verständlich zu vermitteln und Lernenden Sicherheit zu geben.
Unterrichtet in den Fächern
Lehr- und Arbeitserfahrungen
Ausbildung
Interview
mit Dominik Müller
Was fasziniert dich besonders an deinem Unterrichtsfach Deutsch?
Sprache durchdringt unsere gesamte Existenz und gelebte Realität. Vom Grüssen der Bekannten oder dem Bestellen im Restaurant über das Verfassen von E-Mails und Textnachrichten zum Führen von Tagebuch und dem Austausch über den Tag und das eigene Befinden. Deutsch ist die Sprache der Mehrheit in der Schweiz und durch sie sind wir alle verbunden, egal welcher Herkunft, Lebensweg oder Ansichten. Sie ist das Netz, welches uns zu einer Gemeinschaft verbindet.
Wie gestaltest du deine Freizeit?
In meiner Freizeit gehe ich verschiedensten Beschäftigungen nach, etwa dem ausgelassenen Kochen oder dem Pflegen von Bekanntschaften. In den letzten Jahren habe ich mich in den Tennissport verliebt. Die Kombination von mentalem Fokus, der richtigen Technik, Kraft und Kondition stellt eine grosse Herausforderung dar, doch es gibt kein besseres Gefühl als den schwierigen Schlag zu spielen und den Ball perfekt zu treffen. In diesem Moment wird man für den Frust aller früheren Fehler belohnt und vergisst diese sofort.
Was zeichnet in deinen Augen eine gute Lehrperson aus?
Es gibt viele Eigenschaften welche eine gute Lehrperson auszeichnen - etwa fachliche Kompetenz, Verständnis für die Schwierigkeiten der Schüler/innen und generell einfach Geduld. Worauf ich zusätzlich besonders Wert legen möchte ist ein gutes persönliches Verhältnis; die Schüler/innen sollen sich willkommen und gut behandelt fühlen. Die Schüler/innen sollen keine Angst oder Zurückhaltung haben um Fragen direkt zu stellen und Schwierigkeiten direkt anzusprechen. Ein respektvoller Umgang ermöglicht es erst, die Problemstellen einfach zu erkennen und zu adressieren.
Was möchtest du deinen Schülerinnen und Schülern durch deinen Unterricht mit auf den Weg geben?
Mir ist es wichtig, dass den Schüler/innen bewusst wird, dass die meisten Aufgaben zu bewältigen sind, wenn man sie nur geordnet und richtig angeht. Ich habe oft gesehen, dass bei einem grösseren Themenfeld oder einer schwierigen Aufgabe direkt Panik und Angst einsetzt, dass man dem nicht gewachsen sei. Zerteilt man die Aufgabe dann in kleinere Unteraufgaben, so zeigt sich bald, dass sie durchaus machbar ist.
Was war die schönste Erfahrung, die du bisher als Lehrperson gemacht hast?
In meiner Zeit als Tutor für formale Logik habe ich einen Studenten unterrichtet, der zwar viel Potenzial hatte, aber an einigen grundlegenden Stellen noch Schwierigkeiten und Unsicherheiten hatte. Während einem Semester mit wöchentlichen Tutoraten konnte ich dem Student helfen, offene Fragen zu klären und Schwierigkeiten zu beseitigen. Letztlich hat er die Prüfung mit Bravur gemeistert und wurde selbst Tutor für das Fach.