Gregor Ehmer

MSc UZH Psychologie · BSc Mathematik (i.A.)

Nachhilfelehrer Gregor Ehmer

Als Psychologe weiss Gregor, dass Lernerfolg nie nur am Denken hängt, sondern auch daran, wie sicher man sich fühlt. Er setzt gerne Alltagsintuition ein, um zu zeigen, dass Abstraktes sie nur widerspiegelt.

Ich habe über Jahre verschiedene Fächer von Grund auf selbst gelernt und kenne das Gefühl, vor etwas zu sitzen, das zuerst völlig undurchdringlich wirkt. In der Einzelbetreuung kann ich herausfinden, wie Schüler/innen denken, um dann den Stoff so aufzubauen, dass es für die Schüler/innen individuell Sinn ergibt. Mir geht es nicht darum, nur den Lehrplan abarbeiten zu müssen, sondern dass am Ende ein Verständnis bleibt, das auch nach der Prüfung bleibt. Genau das macht Einzelunterricht für mich so spannend und wertvoll.

Unterrichtet in den Fächern

Mathematik
Ich studiere Mathematik im Bachelor und sehe schnell, wo es hakt. Ich unterrichte von der Primarstufe bis zum Studieneinstieg.
Statistik
Meinen praktisch ausgerichteten Psychologie-Schwerpunkt verbinde ich mit mathematischer Statistik auf Masterstufe. Ich unterrichte vom Gymnasium bis ins Studium.
Programmieren/Informatik
Ich programmiere beruflich in Python, R und SQL. Den Einstieg begleite ich ab der ersten Zeile, von der Sekundarstufe bis zum Studienbeginn.
Chemie
Chemie habe ich an der TU Berlin mit Bestnote studiert - danach Master in Neurochemie in Stockholm. Ich unterrichte von der Sekundarstufe bis ins Grundstudium.
Biologie und Physik
Physik und Biologie waren zentral in meinem Chemiestudium. Statt Rezepte zeige ich gerne die Prinzipien dahinter. Ich unterrichte beide bis zur Gymnasialstufe.

Lehr- und Arbeitserfahrungen

2025 – heute
ML-Evaluator / Data Science
2022 – 2024
Forschungsassistent am Universitätsspital Zürich
2018 – 2019
Lehrassistenz "Psychologie für Ingenieure" an der TU Berlin

Ausbildung

2023 – heute
B.Sc. Mathematik, FernUniversität in Hagen
2021 – 2025
M.Sc. Psychologie, Universität Zürich
2019 – 2021
M.Sc. Neurochemie, Stockholm University
vorher
B.Sc. Psychologie (FernUniversität in Hagen) und B.Sc. Chemie (TU Berlin)

Interview

mit Gregor Ehmer

Was fasziniert dich besonders an Mathematik?

Mich fasziniert an der Mathematik, dass sie eine eigene Sprache ist und präziser als jede andere. Eine Formel ist wie ein Satz mit Bedeutung. Die meisten scheitern nicht am Denken, sondern daran, dass sie Vokabeln lernen, ohne je einen Satz lesen zu können. Im Unterricht reizt mich der Moment, in dem jemand eine Gleichung nicht mehr als fremde Zeichen sieht, sondern als Aussage, die er selbst formulieren kann. Von da an spricht er die Sprache, statt sie zu fürchten.

Wie gestaltest du deine Freizeit?

Ein fester Teil meiner Woche ist das Schwimmen. Die Bahnen sind für mich der beste Ausgleich zum vielen Denken am Schreibtisch und oft der Moment, in dem sich ein festgefahrenes Problem von selbst löst. Daneben lese ich viel, am liebsten Biografien und psychologische Sachbücher, weil mich beides aus unterschiedlichen Richtungen mit derselben Frage beschäftigt, nämlich wie Menschen denken und verstehen. Diese Neugier hört bei mir nicht beim eigenen Fach auf, und genau das gebe ich gern auch im Unterricht weiter. Neugier endet nicht im Klassenzimmer, sondern ist eine Haltung.

Was zeichnet in deinen Augen eine gute Lehrperson aus?

Eine gute Lehrperson ist für mich nicht nur Wissensvermittlerin, sondern auch Vertrauensperson. Sie vermittelt Sicherheit, hat ein offenes Ohr für individuelle Schwierigkeiten und unterstützt Kinder dabei, ihr eigenes Potenzial zu entfalten. Mir ist es wichtig, eine angenehme Lernatmosphäre zu schaffen, in der sich Schüler/innen wohlfühlen, Fragen stellen können und gemeinsam mit mir passende Lösungswege finden.

Was möchtest du deinen Schülerinnen und Schülern durch deinen Unterricht mit auf den Weg geben?

Mir ist wichtig, Kindern nicht nur Fachwissen zu vermitteln, sondern ihnen auch zu zeigen, wie Lernen für sie persönlich funktionieren kann. Jeder Mensch lernt anders, und ich möchte Schüler/innen dabei unterstützen, ihren eigenen Umgang mit Herausforderungen zu finden, Vertrauen in ihre Fähigkeiten aufzubauen und ihre Ziele Schritt für Schritt zu erreichen.

Worauf kommt es deiner Meinung nach beim Lernen für Mathematik an?

Beim Lernen von Mathematik ist mir besonders wichtig, dass Schüler/innen Zusammenhänge verstehen und eigene Lösungswege entwickeln können. Neues Wissen zu erlangen und dabei Erfolgserlebnisse in einem Fach zu schaffen, das viele zunächst als schwierig erleben, finde ich besonders schön.