Rafael Unger
Maturität
Seine Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zu begleiten, liegt Rafael Unger sehr am Herzen. Dabei legt er besonderen Wert auf eine individuelle Förderung sowie eine motivierende und angenehme Lernatmosphäre.
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Ausbildung
Interview
mit Rafael Unger
Was fasziniert dich besonders an deinem Unterrichtsfach Mathematik?
An der Mathematik fasziniert mich, wie sie mit sehr einfachen, grundlegenden Behauptungen beginnt und aus diesen eine komplexe Landschaft aus Sätzen und Theoremen entsteht. Jeder Teilbereich der Mathematik beginnt mit unterschiedlichen grundlegenden Behauptungen und entwickelt dadurch eine eigene, neue Landschaft. Dabei finde ich es besonders spannend, wenn verschiedene Landschaften aufeinander treffen und eine tiefgreifende Gemeinsamkeit teilen. Zudem finde ich es sehr interessant, die vielseitige Anwendung der Mathematik kennenzulernen.
Wie gestaltest du deine Freizeit?
In meiner Freizeit mache ich gerne Selbststudium in Mathematik und Physik. Nebst dem Selbststudium suche ich den Ausgleich im Kraft- und Ausdauersport, die mir helfen, den Kopf frei zu bekommen und neue Energie zu tanken. Dabei bilden das Fahrradfahren und das Rennen den Hauptbestandteil.
Was zeichnet in deinen Augen eine gute Lehrperson aus?
Meiner Meinung nach ist man eine gute Lehrperson, wenn man den eigenen Unterrichtsstil genau auf die Bedürfnisse und Denkweise anpasst, so dass eine angenehme Lernatmosphäre geschaffen wird. Er erklärt den Unterrichtsstoff präzise und geduldig, motiviert zum Denken und zeigt, dass Fehler wichtig für den Lernprozess sind. Zudem ist eine gute Vorbereitung auf Seiten des Lehrers zentral, sowie den eigenen Unterricht stets zu reflektieren und weiterzuentwickeln.
Worauf kommt es deiner Meinung nach beim Lernen für dein wichtigstes Unterrichtsfach an?
Die Mathematik ist voll von wiederkehrenden Mustern. Um diese Muster zu erkennen, ist es wichtig, dass die Schülerin und der Schüler viel Übung erhält. Beispielsweise lösen Schülerinnen und Schüler ab der Sekundarstufe I bis zur Maturität Gleichungssysteme. Der einzige Unterschied ist, dass später in der Schullaufbahn diese Gleichungssysteme in leicht anderen Formen und Varianten auftauchen. Man benötigt daher die entsprechende Erfahrung, um erstens zu erkennen, dass es sich um ein Gleichungssystem handelt, und zweitens zu wissen, dass dieses stets mit den gleichen Methoden gelöst werden kann.
Was erwartest du von deinen Schülerinnen und Schülern?
Von meinen Schülerinnen und Schülern erwarte ich Neugier, zuverlässige Mitarbeit und die Bereitschaft, sich aktiv einzubringen. Wichtig sind Offenheit, Fragen zu stellen, sowie der Wille, Verantwortung für das eigene Arbeiten zu übernehmen. So gelingt eine respektvolle, erfolgreiche und hoffentlich auch spassige Zusammenarbeit.