Roman Pfänder

MSc ETH Physik (i.A.)

Nachhilfelehrer Roman Pfänder

Roman absolviert zur Zeit seinen Master in Physik und gibt seit 12 Jahren Nachhilfe in Mathematik und Physik. Er hat langjährige Erfahrungen darin, anspruchsvolle Inhalte strukturiert und verständlich zu erarbeiten.

Mir ist wichtig, dass Nachhilfe nicht nur kurzfristig bei einzelnen Aufgaben hilft, sondern langfristig mehr Sicherheit im Fach aufbaut. Gerade in Mathematik und Physik entstehen Schwierigkeiten oft durch frühere Lücken, Unsicherheit oder fehlende Struktur beim Lernen. In meinen Lektionen erkläre ich ruhig und geduldig, suche gemeinsam mit den Schüler/innen die eigentliche Schwierigkeit und führe sie Schritt für Schritt zu mehr Selbständigkeit

Unterrichtet in den Fächern

Mathematik
Durch mein Physikstudium arbeite ich täglich mit mathematischen Methoden. Ich unterrichte Mathematik auf Sekundar- und Gymnasialniveau.
Physik
Physik ist mein Studienfach und fachlicher Schwerpunkt. Besonders wichtig ist mir, dass Schüler/innen nicht nur Formeln anwenden, sondern die Konzepte verstehen, die dahinter liegen.
Englisch
Durch das International Baccalaureate und mein Studium bin ich mit Englisch als Arbeits- und Wissenschaftssprache sehr vertraut.

Lehr- und Arbeitserfahrungen

seit 2026
Nachhilfelehrer und Kursleiter, LearningCulture
seit 2014
Privatnachhilfe in Mathematik und Physik für Sekundar- und Gymnasialschüler/innen sowie Studierende im ersten Studienjahr.
2017
Betreuung von Übungen und Kleingruppenarbeit in Mathematik, Physik und Chemie

Ausbildung

seit 2025
Masterstudium Physik mit Schwerpunkt theoretische Physik, ETH Zürich
2019-2025
Bachelorstudium Physik, ETH Zürich
2014-2018
Eidgenössische Matura, Kantonsschule Wettingen
2016-2018
International Baccalaureate, Kantonsschule Wettingen

Interview

mit Roman Pfänder

Was fasziniert dich besonders an deinem Unterrichtsfach Mathematik?

An der Mathematik faszinieren mich besonders zwei Dinge. Erstens: Wenn man einer Frage genügend viele Folgefragen stellt, landet man erstaunlich oft bei Mathematik. Bei Planetenbewegungen, im Verkehr, in Mustern der Natur, in Musik oder in wissenschaftlichen Modellen. Zweitens wirkt Mathematik auf viele Schülerinnen und Schüler zuerst wie eine Ansammlung abstrakter Formeln, die man auswendig lernen muss. Wenn man genauer hinsieht, merkt man aber: Die Dinge hängen zusammen. Genau diesen Moment, in dem Mathematik plötzlich Sinn ergibt, finde ich besonders spannend.

Wie gestaltest du deine Freizeit?

In meiner Freizeit lese und koche ich gerne. Am Lesen mag ich, dass man entweder ganz in eine Geschichte eintauchen oder mehr über Geschichte, Wissenschaft und die Welt, in der wir leben, erfahren kann. Kochen gefällt mir, weil es mehrere Dinge verbindet, die ich schätze: Es ist ruhig, kreativ und praktisch. Gemüse zu rüsten hat für mich fast etwas Meditatives, und am Ende entsteht etwas, das man teilen kann. Ausserdem höre ich gerne klassische Musik, gehe gerne in die Oper und spiele Klavier.

Was zeichnet in deinen Augen eine gute Lehrperson aus?

Ich glaube, dass viele Schüler/innen eine Neugier mitbringen, die man ansprechen sollte. Gerade in Mathematik sollte man nicht einfach alles vormachen, sondern die Lernenden dazu bringen, selbst nachzudenken und Fragen zu stellen. Eine gute Lehrperson schafft einen Rahmen, in dem Fragen willkommen sind und Fehler nicht peinlich wirken, sondern als Teil des Lernprozesses verstanden werden. Gleichzeitig sind Erfolgserlebnisse wichtig. Deshalb versuche ich meinen Schüler/innen auch immer wieder zu zeigen, was sie bereits verstanden, verbessert und gemeistert haben.

Was war die schönste Erfahrung, die du bisher als Lehrperson gemacht hast?

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Schüler, der sich auf eine anspruchsvolle Aufnahmeprüfung für eine Fachhochschule vorbereitet hat. Ich merkte früh, dass ihm viele mathematische Grundlagen fehlten. Deshalb haben wir sehr grundlegend angefangen und uns Schritt für Schritt vorgearbeitet. Innerhalb weniger Wochen entstand aus grosser Unsicherheit eine viel klarere Struktur, und am Ende bestand er die Aufnahmeprüfung ziemlich locker. Fast genauso wichtig war für mich aber die letzte Nachhilfestunde: Er erzählte mir, wie lange er mit Mathematik gehadert hatte, und dass sie ihm mittlerweile sogar Spass mache.

Worauf kommt es deiner Meinung nach beim Lernen für dein wichtigstes Unterrichtsfach an?

Beim Lernen von Mathematik kommt es meiner Meinung nach vor allem darauf an, selbst aktiv zu denken. Mathematik lernt man nicht nur durch Zuschauen: Man muss Aufgaben bearbeiten, Fragen stellen, Lösungswege ausprobieren und auch Fehler machen. Gerade Fehler sind wertvoll, weil sie oft genau zeigen, wo noch ein Verständnisproblem liegt. Im Unterricht versuche ich deshalb, Schülerinnen und Schüler nicht nur zur richtigen Antwort zu führen, sondern ihnen zu helfen, einen eigenen Zugang zum Problem zu entwickeln.