Jeannine Pfister

BSc UZH Englische Sprach- und Literaturwissenschaften und Geschichtswissenschaften i.A.

Nachhilfelehrerin Jeannine Pfister

Auf die individuellen schulischen Herausforderungen von Lernenden mit Geduld und Ehrgeiz zur Verbesserung einzugehen, ist eine grosse Passion von Jeannine.

"Ich selbst habe in der Gymi-Zeit immer wieder Mathematiknachhilfe beansprucht und parallel dazu Französisch als Nachhilfelehrerin unterrichtet. Ich kann also sagen, dass ich beide Seiten der Nachhilfe sehr gut kenne. Genauso weiss ich, wie viel gute Nachhilfe im schulischen wie auch im persönlichen Leben bewegen kann. Für den Erfolg braucht es meiner Meinung nach nur drei Ingredienzen: Individuell angepasste Lernstrategien, das Verständnis zwischen Lehrperson und Schülerin oder Schüler und eine Portion Geduld. Dann kann alles geschafft werden – das weiss ich aus Erfahrung!"

Unterrichtet in den Fächern

Deutsch
Deutsch zu unterrichten heisst für mich, die Grammatik, Literatur und Schreibsicherheit dieser Sprache zu vertiefen (Primar- bis Gymnasialniveau).
Englisch
Englisch zu unterrichten bedeutet für mich, die Grammatik, Literatur und die Aussprache dieser Sprache zu verstehen (Primarstufe bis Studium-Niveau).
Biologie
Biologie zu unterrichten bedeutet für mich, die komplexen Vorgänge des Körpers gut und im Detail zu verstehen (Primar- bis Gymnasialniveau).
Französisch
Französisch zu unterrichten heisst für mich, Grammatik, Vokabular, Aufsätze und Aussprache zu verstehen und anwenden zu können (Sekundar- bis Gymnasialniveau).
Geschichte
Geschichtsunterricht bedeutet für mich, komplexe Vorgänge und ihre Wechselwirkungen zu analysieren und zu verstehen (Primarstufe bis Studium-Niveau).

Lehr- und Arbeitserfahrungen

seit 2022
Lerncoach, Schweizerisches Rotes Kreuz
seit 2021
Museumsführerin und Workshopleiterin für Kinder und Jugendliche, Ritterhaus Bubikon
2020-2021
Betreuung / Nachhilfe für Englisch Studierende

Ausbildung

seit 2019
Studium Englische Sprach- und Literaturwissenschaften / Geschichtswissenschaften, Universität Zürich
2018
Gymnasiale Maturität

Interview

mit Jeannine Pfister

Was fasziniert dich besonders an deinem Unterrichtsfach Deutsch?

Am meisten fasziniert es mich, die Lernenden für Deutsch zu begeistern. In der Deutschschweiz hat das Hochdeutsche meiner Ansicht nach einen schweren Stand. Kinder und Jugendliche unterhalten sich am liebsten in ihrer Muttersprache, beispielsweise Schweizerdeutsch. Dabei bleibt das Hochdeutsche vollkommen auf der Strecke, da es häufig als die "nervige Schulsprache" angesehen wird. Mich fasziniert es, diese Vorurteile zu überwinden und den Lernenden die Welt des Deutschen zu eröffnen, sodass sie diese nicht mehr als "nervige Schulsprache" gilt, sondern als eine Sprache, die ihnen das Betreten neuer kultureller Welten ermöglicht! Zudem denke ich, dass eine gewisse Begeisterungsfähigkeit der beste Weg zum Lernerfolg ist.

Wie gestaltest du deine Freizeit?

Ich liebe es, Sport zu treiben und meine Freundinnen zu treffen. Gerade habe ich eine neue Sportart entdeckt, nämlich Judo. Diese Sportart macht mir sehr viel Spass, denn sie verbindet Eleganz mit Kraft und lehrt mich jedes Mal, etwas mutiger und durchdachter zu handeln. In dieser Sportart verbinden sich zudem Fairness und Mut mit der Fähigkeit zu fallen. Vor allem letztere Fähigkeit finde ich sehr wichtig, da man im Leben immer wieder metaphorisch "umfällt". Interessanterweise liegt im Judo der Fokus jedoch nicht auf dem Fallen, sondern darauf, wie man fällt, ohne sich zu verletzen. So findet man die Kraft, um aufzustehen und weiter zu kämpfen. Eine schöne Philosophie, die sich nicht nur auf das Leben ganz generell, sondern auch auf das Lernen spezifisch anwenden lässt. Ausserdem liebe ich es, mich mit meinen Freundinnen auf einen Tee zu treffen, mich über persönliche Ereignisse auszutauschen und so mit ihnen die Zeit zu vergessen.

Was zeichnet in deinen Augen eine gute Lehrperson aus?

Ich bringe sehr viel Geduld und Mitgefühl mit. Meiner Meinung nach sind dies die Haupteigenschaften für einen erfolgreichen Unterricht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Lernende ihre Unsicherheiten erst dann offenbaren, wenn man ihnen mit Ruhe und Aufmerksamkeit entgegentritt. Weiter finde ich es wichtig, dass ich mich als Lehrperson adäquat für den Unterricht vorbereite, d.h. Fragen und Aufgaben individuell an die Lernenden angepasst mitbringe und auch so zu einer erfolgreichen Lektion beitrage.

Welche didaktischen Techniken findest du besonders wirksam?

Ich finde es besonders wirksam, sich den Lernstoff gemeinsam anzusehen und dann Fragen zu den einzelnen Themenbereichen zu formulieren. So können rasch Schwachstellen festgemacht werden. Des Weiteren kann es sehr effektiv sein, die Lernenden selbst Fragen formulieren zu lassen. Zu verstehen, was man nicht versteht, ist wohl der erste Schritt zur Verbesserung. Nur so kann man gezielt auf die Themenbereiche eingehen, die überfordern oder verwirren.

Worauf kommt es deiner Meinung nach beim Lernen für dein wichtigstes Unterrichtsfach an?

Meiner Meinung nach kommt es darauf an, dass man zuerst ein Sprachgefühl entwickelt. Grammatik- und Vokabular-Verständnis sind sehr wichtig. Für eine tiefe Beherrschung der Sprache muss man einen Schritt weiter gehen und sich vollumfänglich für sie begeistern. Ich gebe mein Bestes, um die passenden Werkzeuge für diese Suche zu liefern!