Johanna Linnenberg

BA Anglistik und Skandinavistik

Nachhilfelehrerin Johanna Linnenberg

Sprachen übten schon immer eine Faszination auf Johanna Linnenberg aus. Mit einem Praktikum als Sprachassistenz an einer britischen Schule konnte sie dies vertiefen und zudem Unterrichtserfahrung sammeln.

"Nachhilfeunterricht ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, einen auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Unterricht zu erhalten. Mir persönlich bereitet es viel Freude, diesen Unterricht vorzubereiten und an die Schülerinnen und Schüler anzupassen. Dabei ist mir wichtig, den Kindern auf persönlicher Ebene entgegenzutreten, die Stärken und Schwächen kennenzulernen und diese entsprechend zu fördern oder anzugehen."

Unterrichtet in den Fächern

Deutsch
Deutsch ist eine spannende Sprache; logisch und systematisch. Es ist mir ein grosses Anliegen, dieses Sprachgefühl im Unterricht zu vermitteln.
Englisch
Englisch studiere ich im Hauptfach an der UZH. Ich setze mich auch in meiner Freizeit leidenschaftlich mit dieser Sprache auseinander. Englisch unterrichte ich von der Primarstufe bis zum Studium-Niveau.
Mathematik
Mathematik habe ich bereits während meiner Matura als Nachhilfe unterrichtet, da es schon früh zu meinen Stärken gehörte. Dieses Fach unterrichte ich auf Primarschul-Niveau.

Lehr- und Arbeitserfahrungen

Seit 2022
Coach bei LearningCulture
2018-2021
Tutorin für „Einführung ins Altnordische“ und „Einführung in die skandinavische Sprachgeschichte“ an der UZH
Seit 2014
Diverse Erfahrungen als Nachhilfelehrerin

Ausbildung

Seit 2022
Masterstudium an der UZH in Anglistik und Skandinavistik mit zusätzlichem Erwerb zum Lehrdiplom
2021-2022
Praktikum als Sprachassistenz für Deutsch am St David's Catholic Sixth Form College in Cardiff, Wales, UK
2016-2020
Bachelorstudium an der UZH in den Hauptfächern Anglistik und Skandinavistik

Interview

mit Johanna Linnenberg

Was fasziniert dich besonders am Unterrichten von Sprachen?

Sprachen wirken auf den ersten Blick extrem unterschiedlich, zeigen aber bei genauerem Hinsehen viele Parallelen und gegenseitige Einflüsse auf. Mein Studium hat mir dies auf spannende Art und Weise verdeutlicht. Ich erwische mich ständig dabei, wie ich Sprachen miteinander vergleiche und versuche, Gemeinsamkeiten oder Unterschiede zu finden. Auch fasziniert mich der kunstvolle Gebrauch von Sprache, welcher besonders in Romanen eine unglaubliche Bandbreite an Ausdrucksweisen aufweist.

Wie gestaltest du deine Freizeit?

Einen grossen Teil meiner Freizeit widme ich der meist englischen Lektüre. Dabei lese ich besonders gerne Romane und Klassiker. Ich setze mich sehr gerne kritisch mit der Lektüre auseinander, schreibe mir Gedankenansätze auf oder verfasse Reviews. Zudem betätige ich mich gerne sportlich, gehe oft reiten und an den Wochenenden gerne mal wandern.

Was zeichnet in deinen Augen einen guten Coach aus?

Meiner Meinung nach ist die Beziehung zwischen dem Coach und den Schülerinnen und Schülern zentral. Ein guter Coach geht auf die verschiedenen Bedürfnisse der Lernenden ein, zeigt ihnen unterschiedliche Lernmethoden und erklärt Themen und Probleme auf vielseitige Art und Weise. Dabei spielen Geduld und Einfühlungsvermögen eine grosse Rolle. Auch die Leidenschaft am Fach hat einen wesentlichen Einfluss auf die Schülerinnen und Schüler - ist jemand von seinem Fach begeistert, so ist das ansteckend!

Was erwartest du von deinen Schülerinnen und Schülern?

Von meinen Schülerinnen und Schülern erwarte ich vor allem, dass sie motiviert den Unterricht antreten und offen sind, Neues zu lernen. Wenn sie dabei auf gewisse Hindernisse treten, ist dies nicht weiter schlimm - ganz im Gegenteil! Fehler zu machen gehört dazu und ist Teil des Lernens. Wichtig ist dabei auch, dass sich die Schülerinnen und Schüler eigene Ziele setzen, die sie mit Engagement verfolgen. Sind diese erreicht, ist das Erfolgserlebnis umso grösser!

Was möchtest du deinen Schülerinnen und Schülern durch deinen Unterricht mit auf den Weg geben?

Nebst Lern- und Prüfungserfolgen möchte ich vor allem eine langwährende Freude am Fach vermitteln. Ist das Interesse erst einmal geweckt, stehen zahlreiche Türen offen.